Siemens präsentiert sich in einer starken Verfassung, da das Unternehmen in diversen Bereichen bedeutende Erfolge erzielt. Besonders die Abteilung Healthineers profitiert von Zollrückerstattungen aus den USA, während die Gesamtauftragslage des Konzerns ein Rekordniveau erreicht hat. Im Frühjahr meldete der Dax-Konzern einen Gewinn von nahezu 2,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Erfolgreiches Quartal und angepasste Jahresprognose
Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat Siemens nicht nur die Erträge gesteigert, sondern auch die Prognose für das Jahr nach oben korrigiert. Der Gewinn nach Steuern belief sich von April bis Ende Juni auf fast 2,6 Milliarden Euro, was eine erhebliche Steigerung darstellt. Konzernchef Roland Busch äußerte sich optimistisch über diese Entwicklung und betonte, dass das Unternehmen auf einem vielversprechenden Weg zu einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr sei. Der erste Quartalsbericht von SpaceX zeigt, dass auch andere Unternehmen in der Branche ähnliche Herausforderungen und Erfolge erleben.
Neue Prognosen für den Gewinn pro Aktie
Die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie wurden von Siemens überarbeitet. Anstelle der vorherigen Werte von 10,70 bis 11,10 Euro wird nun ein Gewinn zwischen 11,20 und 11,50 Euro erwartet. Dies könnte sich insgesamt auf mehrere hundert Millionen Euro mehr für den Konzern summieren.
Auftragseingang und zukünftige Geschäftsperspektiven
Die Perspektiven für zukünftige Geschäfte sind ebenfalls vielversprechend. Der Auftragseingang erhöhte sich um 13 Prozent auf nahezu 28 Milliarden Euro, was laut Siemens einen neuen Rekord darstellt. Diese positive Entwicklung wird zudem von den Zollrückerstattungen aus den USA für die Mehrheitsbeteiligung an Siemens Healthineers unterstützt. Der Konzern plant, seine Anteile an Healthineers zu verringern, indem Aktien an die Aktionäre ausgegeben werden, was jedoch steuerliche Herausforderungen mit sich bringt.
Fortschritte bei der Abspaltung von Healthineers
Veronika Bienert, die neue Finanzvorständin, berichtete von Fortschritten bei der Klärung wichtiger steuerlicher Themen mit den Finanzbehörden. Diese Schritte sind entscheidend, um die Abspaltung von Siemens Healthineers planmäßig voranzutreiben und die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu optimieren.
Leistungsstarke Kernsegmente
In den drei Hauptgeschäftsbereichen zeichnete sich besonders das zuvor schwächere Segment der Digitalisierung der Industrie (Digital Industries) durch Wachstum aus. Hier stieg das Ergebnis um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. Die Sparte Smart Infrastructure erzielte weiterhin die höchsten Gewinne mit 1,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 19 Prozent entspricht. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Bahn-Sparte Mobility mit 280 Millionen Euro einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.
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Quellen: n-tv, FAZ
Bildquelle: depositphotos
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