Nachrichten für Aachen und Umgebung

Aktuelles Echo
Im Fluss sein oder im Flow? Im Fluss sein oder im Flow? Vor 14 Stunden CDU-Dokument fordert Umdenken bei der Erbschaftssteuer CDU-Dokument fordert Umdenken bei der Erbschaftssteuer Vor 14 Stunden Captain Kirk äußert sich kritisch zu Aldi in Großbritannien Captain Kirk äußert sich kritisch zu Aldi in Großbritannien Vor 16 Stunden Warum ein Wiesn-Abend Frédéric Prinz von Anhalt 38.000 Euro kostete Warum ein Wiesn-Abend Frédéric Prinz von Anhalt 38.000 Euro kostete Vor 16 Stunden Einbruch während der Tour: Vanessa Mai erleidet hohen Verlust an persönlichen Gegenständen Einbruch während der Tour: Vanessa Mai erleidet hohen Verlust an persönlichen Gegenständen Vor 16 Stunden Steigender Anstieg von Atemwegsinfektionen: Herbstsaison bringt erste Erkältungswelle Steigender Anstieg von Atemwegsinfektionen: Herbstsaison bringt erste Erkältungswelle Vor 16 Stunden Wie plane ich meinen Urlaub 2027 mit Feiertagen und Brückentagen sinnvoll? Wie plane ich meinen Urlaub 2027 mit Feiertagen und Brückentagen sinnvoll? Vor 17 Stunden Fehlende Sorgfalt: Arzt verurteilt nach tödlichem Geburtsvorfall mit Neugeborenem. Fehlende Sorgfalt: Arzt verurteilt nach tödlichem Geburtsvorfall mit Neugeborenem. Vor 17 Stunden Spionageverdacht gegen ehemaligen BND-Präsidenten Hanning: Ein schwerwiegender Fall für die deutsche Sicherheit Spionageverdacht gegen ehemaligen BND-Präsidenten Hanning: Ein schwerwiegender Fall für die deutsche Sicherheit Vor 17 Stunden Staatliche Bedenken: Verkauf von Logistikfirma an China gestoppt Staatliche Bedenken: Verkauf von Logistikfirma an China gestoppt Vor 17 Stunden

Neues Forschungszentrum zur Drohnenabwehr in Sachsen-Anhalt eröffnet

Ein neues Forschungszentrum in Sachsen-Anhalt widmet sich der Drohnenabwehr und deren Einsatz im Katastrophenschutz. Innovative Technologien, darunter Rettungsdrohnen und Drohnenschwärme, sollen in Krisensituationen entscheidend zur Verbesserung der Kommunikation und Koordination beitragen.

Neues Forschungszentrum zur Drohnenabwehr in Sachsen-Anhalt eröffnet
C.Stadler/Bwag via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Ein neues Forschungszentrum für die Abwehr von Drohnen wird eingeweiht

Heute wird in Sachsen-Anhalt ein Forschungszentrum zur Drohnenabwehr eröffnet. Im Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt wird auch untersucht, wie Drohnen im Katastrophenschutz eingesetzt werden können. Dieser ehemalige Regionalflughafen, der über eine 2,5 Kilometer lange Start- und Landebahn verfügt, hat sich mittlerweile zu einem entscheidenden Standort für die Drohnenforschung in Deutschland entwickelt. Vor kurzem gab es jedoch auch einen Drohnenfund am Flughafen Leipzig, der die Aufmerksamkeit auf hybride Bedrohungen lenkte.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Forschung und Entwicklung im Bereich Rettungsdrohnen

Am Standort Cochstedt werden verschiedene Typen von Rettungsdrohnen entwickelt, die insbesondere für die Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden. Darüber hinaus arbeiten Forscher an Algorithmen für Drohnenschwärme und testen unbemannte Mini-Helikopter, die im Auftrag des World Food Program der Vereinten Nationen genutzt werden. Eine der jüngsten Entwicklungen ist eine große Drohne, die bis in die Stratosphäre fliegen kann.

Technologiezentrum zur Stärkung der Drohnensicherheit

Das neu eröffnete Technologiezentrum ist Teil einer umfassenden Initiative zur Verbesserung der Sicherheit im Drohneneinsatz. Dazu gehören auch eine spezielle Abteilung der Bundespolizei zur Drohnenabwehr sowie ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern. Drohnen haben in den letzten Jahren zunehmend als Sicherheitsrisiko an Bedeutung gewonnen, indem sie beispielsweise Militär- und Industrieanlagen ausspionieren oder den Betrieb an Flughäfen stören. Ein Beispiel hierfür ist der Sicherheitsalarm am Flughafen Leipzig, bei dem ein verdächtiges Paket festgestellt wurde.

Innovative Kommunikationsdrohne für Krisensituationen

Eine herausragende Neuerung ist die Drohne „HAP-alpha“, die mit Solarenergie betrieben wird und eine Spannweite von 27 Metern hat. Sie ist in der Lage, bis zu einer Höhe von etwa zwanzig Kilometern zu fliegen, und könnte in Krisengebieten eingesetzt werden, um Kommunikationsnetze aufrechtzuerhalten. Dies ist besonders wichtig, wenn nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen die Infrastruktur zusammenbricht.

Vorteile der Drohnentechnologie im Einsatz

Im Unterschied zu herkömmlichen Flugzeugen kann die 40 Kilogramm schwere Drohne an verschiedenen Standorten autonom operieren. Ihre Fähigkeit, häufig zu starten und zu landen, erleichtert die Wartung sowie den Transport von Ausrüstungen und senkt somit die Einsatzkosten erheblich.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in Deutschland

Aktuell existieren in Deutschland etwa 800.000 registrierte Drohnen-Betreiber. Diese unbemannten Fluggeräte sind äußerst flexibel und finden in zahlreichen Hilfseinsätzen Verwendung, beispielsweise als Lasten-Drohne bei der Bergwacht oder von der Feuerwehr, die mit Wärmebildkameras Glutnester aufspüren kann.

Suchdrohne für Rettungsaktionen in schwer zugänglichem Gelände

Für den Rettungsdienst hat das DLR eine spezielle Drohne entwickelt, die zur Vermisstensuche in unzugänglichen Gebieten eingesetzt wird. Diese autonome Such- und Rettungsdrohne kann ihre Position direkt an die Einsatzkräfte übermitteln und ist mit einer Infrarotkamera sowie einem Megafon ausgestattet. Zudem sendet sie ein kontinuierliches Live-Lagebild über ein integriert 5G-Modem, um die Kommunikation zwischen den Hilfsorganisationen zu optimieren.

Testflüge im Ahrtal zur Unterstützung von Katastrophenhelfern

Kürzlich testete das DLR seine Rettungsdrohnen im Ahrtal in Rheinland-Pfalz, wo 2021 eine verheerende Flutkatastrophe stattfand. Diese Drohnen sollen zusammen mit einem Amphibienfahrzeug und einem unbemannten Erkundungsrover die Helfer im Katastrophenfall unterstützen. Zudem erhärtet sich der Verdacht auf einen Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig, der die Sicherheitslage weiter kompliziert.

Forschung an Drohnenschwärmen für Einsätze in Krisensituationen

Ein weiterer Fokus der Forschung liegt auf der Optimierung von Drohnenschwärmen für Einsätze in Krisengebieten. Johanna Bethge und ihr Team arbeiten daran, dass die Drohnen synchron fliegen und Hindernisse ausweichen können. Solche Schwärme könnten in großflächigen Katastrophen entscheidend sein, um schnell ein umfassendes Lagebild zu erhalten.

Koordination und Herausforderungen bei Rettungsdrohnen

Die Koordination von Rettungsdrohnen in unbekannten Einsatzgebieten stellt eine große Herausforderung dar. Um Kollisionen zu vermeiden, müssen die Drohnen miteinander kommunizieren und ihre Positionen koordinieren. Die Forscher am DLR entwickeln Algorithmen, die den Drohnen ein autonomes Fliegen im Schwarm ermöglichen und aktuelle Lagebilder aus dem Katastrophengebiet übermitteln.

Ausblick auf künftige Entwicklungen in der Drohnentechnologie

Die Fortschritte im Bereich der Drohnentechnologie könnten dazu führen, die Effizienz von Rettungsaktionen zu erhöhen und Leben schneller zu retten. Die Forschung am DLR zeigt auf, wie Drohnen zukünftig noch besser in Katastrophenszenarien eingesetzt werden können.

„`


Quellen: tagesschau, Die Zeit

Bildquelle: C.Stadler/Bwag via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.