Im Kontext von Verletzungen im Sport hat Ralf Schumacher (51) nach seinem jüngsten Jetski-Unfall deutliche Worte gefunden. Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer, der am Samstagabend in der RTL-Sendung „Jetski Star-WM“ von Stefan Raab (59) an der Schulter verletzt wurde, äußerte sich kritisch über das Verhalten der Moderatorin Laura Wontorra (37) während eines Interviews nach dem Vorfall.
Operation erfolgreich, aber Unmut bleibt
Die positive Nachricht zuerst: Ralf Schumacher hat die Operation an seiner verletzten Schulter gut überstanden. Diese fand am Montag statt, nachdem er sich am Samstagabend während der Show verletzt hatte. Der Sky-Experte erklärte: „Es war schon die dritte Operation an der Schulter. Dieses Mal wurde ein Stück Knochen mit drei Ankern eingesetzt. Ich habe Glück, es ist alles beweglich. Ich gehe gerade auf dem Laufband, dabei halte ich den Arm fest. Ich hoffe, es verheilt alles schneller wieder als die sechs bis acht Monate, die vorhergesagt wurden.“
Kritik an Wontorras Verhalten
Trotz der erfolgreichen Operation bleibt Ralf Schumacher mit einem unangenehmen Gefühl zurück, wenn er an den Abend des Unfalls denkt. In einem Sky-Podcast „Backstage Boxengasse“ mit Peter Hardenacke (50) äußerte er seinen Unmut über die Moderatorin: „Ich bin dann noch zum Interview gegangen. Das hat echt wehgetan, ich habe gezittert. Aber du kennst mich ja, ich bin nicht so wehleidig. Und dann fiel, ich weiß gar nicht, Wontorra, wie heißt sie mit Vornamen…?“
„Da fiel ihr nix Besseres ein, als vor dem ganzen Publikum zu sagen: ,Na ja gut, bei Ninja Warrior passiert so was öfter. Die renken sich das dann wieder ein.‘ Da war sie einen Schritt näher in meinem Tanzbereich, als sie hätte sein sollen.“
Schumacher fügte hinzu: „Ich habe gezittert vor Schmerzen, es hat super wehgetan. Aber ich wollte die Show nicht sprengen. Sie ist mir echt zu nahe getreten, ich fand das übergriffig. JP Kraemer unterliegt Kontaktverbot aufgrund von Misshandlungsvorwürfen.“
Die umstrittene Interview-Szene
In der besagten Szene sagte Wontorra zu Schumacher und Raab: „Auch wenn es keine schöne Sache ist, sind wir bei RTL so ein bisschen darauf spezialisiert. Wir haben ja eine große Hindernis- und Kletter-Show mit ‚Ninja Warrior Germany’. Da passiert das schon mal, dass die Athleten am Hindernis hängen, sich die Schulter auskugeln und die Athleten es sich dann selber wieder einrenken können. In unserem Fall hat das das Fachpersonal gemacht. Ralf, du stehst hier echt wie eine Bank, großartig.“
Daraufhin entgegnete Schumacher: „Die sind aber auch keine 52 oder 51 Jahre alt. Es war auch noch die kaputte Schulter.“ Wontorra versuchte, die Situation aufzulockern, indem sie sagte: „Du siehst für mich auch immer noch aus wie 25, was soll ich sagen? Aber ne Ralf, großes Kompliment, wie du hier stehst und das alles gemacht hast.“
Ausblick auf die Rückkehr
Nach dem Interview wurde Schumacher umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er behandelt wurde. Bereits beim Großen Preis von Italien in Monza am Sonntag (Start: 15 Uhr) wird er für Sky wieder im Einsatz sein.
Die Situation wirft Fragen auf, wie in derartigen Momenten mit Verletzungen umgegangen wird und welche Verantwortung Moderatoren in solchen Situationen tragen.
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Quellen: Bild
Bildquelle: 9EkieraM1 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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