Im Kontext der ansteigenden Masernfälle in den USA hat Präsident Donald Trump per Dekret die Impfempfehlungen für Kinder erheblich eingeschränkt. Diese Entscheidung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Zahl der Maserninfektionen auf dem höchsten Stand seit Jahrzehnten ist, was die Gesundheitsbehörden alarmiert.
Änderungen der Impfpolitik
Die neue Regelung, die im Beisein von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterzeichnet wurde, sieht vor, dass nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für Kinder anerkannt werden. Dies bedeutet, dass Impfungen gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe nicht mehr pauschal empfohlen werden. Eltern bleibt jedoch die Möglichkeit, sich für alle Impfungen zu entscheiden, wobei die Kosten weiterhin von den Versicherungen übernommen werden.
Einzelimpfungen und deren Risiken
Trump forderte zudem, den kombinierten MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln künftig in drei separate Impfungen aufzuteilen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten verabreicht werden sollen. Er äußerte, dass die Kombination dieser Impfstoffe „ziemlich tödlich“ sein könnte, räumte jedoch ein, dass es dafür keine wissenschaftlichen Belege gebe. Diese Behauptung steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die wiederholt erklärt hat, dass es keinen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gibt.
Gesundheitsexperten warnen
Gesundheitsexperten warnen, dass die Aufteilung der Impfungen in mehrere Arztbesuche dazu führen könnte, dass Kinder länger ungeschützt bleiben oder Impfungen ganz ausfallen. Die CDC hat festgestellt, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für den Nutzen einer solchen Aufteilung gibt, und weist darauf hin, dass Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln derzeit in den USA nicht verfügbar sind.
Steigende Masernfälle
Die Zahl der Maserninfektionen ist in den letzten anderthalb Jahren stark angestiegen, was die Gesundheitsbehörden besorgt. Im Jahr 2000 galt die Krankheit in den USA als besiegt, doch die aktuellen Zahlen zeigen, dass es mehr Fälle gab als in den 25 Jahren zuvor. Trump verknüpft diese Entwicklung mit der steigenden Zahl von Autismus-Diagnosen und betont, dass er seine eigenen Kinder früher zu mehreren Impfterminen gebracht habe. Hunter Biden berichtet über den Gesundheitszustand seines Vaters.
Rechtliche Herausforderungen und Ausblick
Die neue Anordnung der Trump-Regierung ändert jedoch nicht automatisch die geltenden Impfempfehlungen oder die Anforderungen für Schulen, da diese in den USA von den Bundesstaaten festgelegt werden. Ein Bundesgericht hatte zuvor ähnliche Änderungen vorläufig gestoppt, nachdem Ärzteverbände Klage eingereicht hatten. Trump hat das Justizministerium angewiesen, gegen Bundesstaaten vorzugehen, deren Impfregelungen seiner Meinung nach das Recht auf religiöse oder medizinische Ausnahmen verletzen. Sicherheitsvorfall in New Jersey.
Die Trump-Regierung argumentiert, dass europäische Länder hohe Impfquoten ohne umfassende Schul-Impfpflichten erreichen, und strebt an, die Impfquoten durch Information und freiwillige Entscheidungen der Eltern zu erhöhen, anstatt durch staatliche Vorgaben. Sprachlicher Ausrutscher: Donald Trump sorgt für Spott.
„`
Quellen: n-tv
Bildquelle: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.