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Zwangsverwaltung für Nestlé in Russland: Regierung übernimmt Kontrolle

Wladimir Putin stellt Nestlé in Russland per Dekret unter Zwangsverwaltung und überträgt die Verwaltung an L.E.V. Management. Das Unternehmen prüft nun Möglichkeiten, um seine Rechte zu wahren und den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Zwangsverwaltung für Nestlé in Russland: Regierung übernimmt Kontrolle
Wolfgang Sauber via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Zwangsverwaltung für Nestlé in Russland: Regierung übernimmt Kontrolle

Per Dekret hat der russische Präsident Wladimir Putin die Geschäfte des Schweizer Lebensmittelunternehmens Nestlé in Russland unter staatliche Verwaltung gestellt. Die Verantwortung für die Verwaltung der russischen Vermögenswerte des Unternehmens wurde der Gesellschaft L.E.V. Management übertragen.

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In einer offiziellen Erklärung hat Nestlé mitgeteilt, dass der Konzern den Erlass registriert hat und die aktuelle Lage sowie mögliche Handlungsoptionen analysiert. Das Unternehmen plant, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um seine Rechte zu sichern und den Betrieb im Sinne der Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.

Fortdauernde Geschäftstätigkeiten trotz Ukraine-Konflikt

Obwohl der Ukraine-Krieg anhält, hat Nestlé seine Aktivitäten in Russland fortgeführt. Der Konzern argumentiert, dass es als Lebensmittelhersteller notwendig sei, grundlegende Produkte bereitzustellen. In Russland betreibt Nestlé sechs Produktionsstätten, die unter anderem Kaffee, Tiernahrung und Säuglingsnahrung herstellen.

Laut den letzten verfügbaren Daten beschäftigte Nestlé im Jahr 2021 etwa 7.000 Mitarbeiter in Russland und erzielte dort rund zwei Prozent des weltweiten Konzernumsatzes.

Russische Maßnahmen gegen ausländische Firmen

Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt hat Russland die Kontrolle über ausländische Vermögenswerte verschärft. Ein Dekret aus dem Jahr 2023 erlaubt der Regierung, Vermögenswerte aus Ländern, die als „unfreundlich“ gelten, unter eine vorübergehende Verwaltung zu stellen. Dies betrifft nicht nur Nestlé, sondern auch andere Unternehmen wie die französische Danone, die dänische Brauerei Carlsberg und den niederländischen Konzern Heineken, die ebenfalls unter staatliche Kontrolle geraten sind. Dänische Sicherheitsbehörden warnen vor russischen Sabotageplänen.

Im Jahr 2023 verkaufte Heineken seine sieben Produktionsstandorte in Russland für einen symbolischen Preis von einem Euro, was für den Konzern einen Verlust von rund 300 Millionen Euro bedeutete. Diese Entwicklungen verdeutlichen die wachsenden Herausforderungen, mit denen ausländische Unternehmen in Russland konfrontiert werden.


Quellen: tagesschau

Bildquelle: Wolfgang Sauber via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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