In der Ukraine hat ein Vorfall zwischen den Geheimdiensten für Aufregung gesorgt, der an die turbulente Geschichte des Landes erinnert. Ein Schusswechsel in Kiew, an dem Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR beteiligt waren, führte zu mehreren Verletzten und löste eine Welle der Empörung aus.
Vorfall in Kiew
Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in einer Videobotschaft zu dem Vorfall und bezeichnete ihn als „absolut skandalös“. Er forderte den Generalstaatsanwalt auf, die Hintergründe des Schusswechsels zu klären, bei dem es zu Verletzungen kam. „Hier in der Ukraine darf nur auf russische Besatzer geschossen werden, um die Ukraine zu verteidigen“, betonte Selenskyj.
Erste Informationen
Der SBU hatte zunächst erklärt, dass man in Zusammenarbeit mit dem HUR einen aus Moskau gesteuerten Anschlag auf einen russischen Oppositionellen vereiteln konnte. Medienberichten zufolge handelte es sich dabei um einen Offizier des Russischen Freiwilligenkorps RDK, das auf Seiten der Ukraine kämpft. Deutschland plant erweiterte Geheimdiensthilfe für Kiew nach Drohnenangriff.
Details des Schusswechsels
Später gab der SBU bekannt, dass seine Einsatzkräfte während einer Ermittlungsaktion von Unbekannten angegriffen wurden. In dem Schusswechsel seien mehrere Angreifer verletzt worden, die sich als Angehörige der Armee herausstellten. Die Verantwortung für die russischen Freiwilligen liegt beim Militärgeheimdienst HUR, der sich bislang nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert hat. Dänische Sicherheitsbehörden warnen vor russischen Sabotageplänen.
Die Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die internen Spannungen innerhalb der ukrainischen Sicherheitskräfte und die Herausforderungen, mit denen das Land inmitten des anhaltenden Konflikts konfrontiert ist. Kadyrow schützt seine Truppen: Tschetschenen bleiben vom Ukraine-Konflikt unbehelligt.
Russland offensichtlich in der Planung von Sabotageakten gegen Dänemark
„`
Quellen: Welt
Bildquelle: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.