Die Reihe „Animationen“ im Space des Ludwig Forums an der Jülicher Straße setzt ihre Aktivitäten fort. Diese Reihe des Figurentheaters der Gegenwart bietet ein breites Spektrum an ästhetischen Ausdrucksformen und szenischen Möglichkeiten. Im Mittelpunkt der Aufführungen steht die animierte Figur. Das nächste Spielwochenende findet am 18. und 19. September 2026 statt. Das Theater Miamou präsentiert an diesen Tagen zwei Stücke: „Der Granatapfel“ für Erwachsene und „Nachtigall“ für Kinder.
„Der Granatapfel“ am 18. September
Die Aufführung „Der Granatapfel“ beschäftigt sich mit dem Gefühl der Unsicherheit in einer fremd gewordenen Welt. Es werden Begriffe und Ordnungen hinterfragt, die möglicherweise nicht mehr gültig sind. Eine Figur bewegt sich durch diese unsichere Umgebung, die aus grobem Filz und organischen Stoffverflechtungen besteht. Sie sucht tastend nach Halt zwischen dem, was verloren gegangen ist, und dem, was neu entsteht.
Die bildhaften Metaphern der Inszenierung sowie die wenigen gesprochenen Textpassagen sind inspiriert von Gedichten der Lyrikerin Inger Christensen und des Lyrikers Tomasz Rózycki.
Dauer: ca. 60 Minuten
Spiel & Figuren: Mirjam Hesse
Regie: Enno Podehl
Musik: Stefan Mertin
Kostüm: Jennifer Podehl
Fotos: Klaus G. Kohn
„Nachtigall“ am 19. September
Am Samstag, den 19. September, wird um 15 Uhr die Inszenierung „Nachtigall“ nach einem Märchen von Hans Christian Andersen aufgeführt. In dieser Geschichte besitzt der Kaiser alles, doch die Nachtigall, die in den Wäldern singt, ist ihm unbekannt, bis das kleine Küchenmädchen sie entdeckt. Der Kaiser lässt die Nachtigall ins Schloss bringen, und alle am Hof sind von ihrem Gesang begeistert. Doch als der Kaiser einen künstlichen Vogel geschenkt bekommt, gerät die Nachtigall in Vergessenheit. Nur das Küchenmädchen sucht weiterhin nach ihr, besonders als der Kaiser erkrankt und Hilfe benötigt.
Diese Erzählung thematisiert die Unterschiede zwischen Innen- und Außenwelt sowie die Freiheit, die dazwischen besteht, und richtet sich an Kinder ab 5 Jahren.
Dauer: ca. 50 Minuten
Szenographie und Spiel: Mirjam Hesse
Regie: Enno Podehl
Tickets sind erhältlich unter www.adticket.de
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Quellen: aachen
Bildquelle: Shutterstock
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.