Die Situation im Hohen Venn ist angespannt, nachdem ein umfangreicher Waldbrand ausgebrochen ist. Der Sprecher des Öffentlichen Dienstes der Wallonie, Nicolas Yernaux, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass das Feuer noch nicht unter Kontrolle sei und die Bekämpfung möglicherweise Wochen in Anspruch nehmen könnte, sofern keine Niederschläge eintreten. Er betonte, dass die gegenwärtigen Bedingungen nicht mit dem Brand von 2011 vergleichbar seien, da die damalige Trockenheit weitaus ausgeprägter war.
Der betroffene Bereich, bekannt als „Fagne des Deux-Séries“, liegt in der Nähe des Kreisverkehrs Drossart zwischen Eupen und Baraque Michel in der Gemeinde Baelen. Der Zugang zu diesem Gebiet ist derzeit strikt untersagt, ebenso wie die umliegenden Straßen und Parkplätze.
Aktuellen Berichten zufolge hat sich das Feuer bis zum Abend auf über 100 Hektar ausgedehnt. Rund 100 Feuerwehrleute aus verschiedenen Zonen, darunter DG, Warche-Amblève-Lienne sowie Vesdre, Hoëgne & Plateau, sind im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Caroline Magermans, die Pressesprecherin der Gemeinde Baelen, informierte, dass bislang keine Verletzten unter den Einsatzkräften gemeldet wurden. Dennoch bleibt unklar, ob Anwohner betroffen sind, weshalb dringend geraten wird, das betroffene Gebiet zu meiden.
Die Löscharbeiten gestalten sich als äußerst herausfordernd, da die Einsatzkräfte mit schwierigen Bedingungen konfrontiert sind. Die Feuerwehr hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Die Situation wird kontinuierlich überwacht, und die Behörden stehen in engem Kontakt mit den Einsatzkräften vor Ort.
Zusätzlich zu den Maßnahmen im Hohen Venn gibt es Berichte über weitere Waldbrände in der Region, die ebenfalls die Aufmerksamkeit der Feuerwehr erfordern. Die Bekämpfung dieser Brände könnte sich über mehrere Tage hinziehen, was die Notwendigkeit einer koordinierten Reaktion unterstreicht. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, sich an die Sicherheitsanweisungen zu halten und die betroffenen Gebiete zu meiden, um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu gefährden.
Ein weiterer bemerkenswerter Vorfall ist der glutrote Himmel, den Christian Lutz Schoenberger erleben konnte, während die Feuerwehr im Einsatz war.
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Quellen: brf.be
Bildquelle: Christian Lutz Schoenberger
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