Das Parkhaus an der Mostardstraße hat am Montag, dem 14. September, seine Türen für die Öffentlichkeit wieder geöffnet. Die Sanierung des 1965 erbauten, 13.400 Quadratmeter großen Gebäudes war notwendig geworden, da erhebliche Mängel an der Bausubstanz festgestellt wurden. Mit etwa 23.000 Einfahrten pro Monat zählt das Parkhaus zu den am häufigsten genutzten Einrichtungen der APAG. Der Parkplatz Hangeweiher ist ebenfalls wieder uneingeschränkt verfügbar.
Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro, wobei die APAG 80 Prozent und Stadtmarken 20 Prozent der Finanzierung übernehmen. Simon Papayianni, technischer Geschäftsführer der APAG, äußerte seine Freude über die Wiedereröffnung und betonte die enge Zusammenarbeit mit Stadtmarken, die zum Erfolg des Projekts beigetragen hat. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und hob hervor, dass den Kunden nun ein modernes Parkhaus direkt am Rathaus zur Verfügung steht.
Die Sanierungsarbeiten begannen im Januar 2025 und wurden bis Ende 2025 mit der Betoninstandsetzung abgeschlossen. Seit Anfang 2026 wurde die Gebäudetechnik erneuert. Die APAG entschied sich gegen eine Teileröffnung im Juni 2026, was sich nun als vorteilhaft erweist. Statt der ursprünglich geplanten Eröffnung im November kann das Parkhaus bereits im September 2026 vollständig in Betrieb genommen werden, rechtzeitig vor der Herbst- und Vorweihnachtssaison.
Achim Ferrari, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Aachener Parkhaus GmbH, betonte, dass die erfolgreiche Sanierung des Parkhauses zeigt, dass auch komplexe Projekte unter neuen technischen Vorgaben zuverlässig umgesetzt werden können. Die Geschäftsführung der APAG hat die Maßnahme trotz zusätzlicher Anforderungen früher als geplant abgeschlossen und die entstehenden Mehrkosten im Rahmen gehalten. Zudem wird die Sanierung der Fahrbahn im Pommerotter Weg im September beginnen.
Technisch und optisch hat sich das Parkhaus erheblich verändert. Es wurden neue Elektrik, LED-Beleuchtung und moderne Lüftungssysteme installiert. Sicherheitsmaßnahmen wurden durch neue Sprinkler- und Brandmeldeanlagen verbessert. Auch die Schranken, Treppenhäuser sowie die Ein- und Ausfahrtsbereiche wurden erneuert. Anstelle klassischer weißer Linien markieren nun farbige „Parkteppiche“ die Stellplätze auf dem neuen Bodenbelag. Insgesamt stehen künftig rund 380 Stellplätze zur Verfügung, darunter zehn Ladepunkte für E-Fahrzeuge, die im Oktober installiert werden.
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Quellen: aachen, t-online
Bildquelle: Aachen.de
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