Derzeitige Situation im Hohen Venn
Am Sonntagabend, gegen 18 Uhr, zeigt sich die Lage im Hohen Venn angespannt, aber dennoch unter Kontrolle. Die großen Brandfronten in den Gebieten Jalhay und Montjoie sind stabilisiert. Allerdings brennt ein aktives Feuer, das vor allem im Untergrund weiter schwelt. Laut Berichten sind bereits 3.000 Hektar betroffen.
Unterstützung durch das Militär bei der Brandbekämpfung
Nach aktuellen Informationen hat die belgische Verteidigung sechs Panther-Fahrzeuge in die betroffene Region geschickt. Diese geländegängigen Fahrzeuge sind speziell für den Einsatz in schwierigen Moorbodenverhältnissen konstruiert, wo herkömmliche Tankwagen oft an ihre Grenzen stoßen. In Verbindung mit europäischen Verstärkungen, die im Laufe des Tages eingetroffen sind, wird eine kontinuierliche Wasserversorgung bis zu den Brandherden gewährleistet.
Besonderheiten von Torfbränden
Ein Bericht beschreibt, dass dieser Brand sich grundlegend von einem typischen Waldbrand unterscheidet. Torf hat die Fähigkeit, über Jahrhunderte hinweg Kohlenstoff zu speichern und trocknet in heißen Perioden signifikant aus. Hat er erst einmal Feuer gefangen, kann er unter der Grasnarbe weiterglühen und an anderen Stellen erneut entflammen. Diese besonderen Eigenschaften machen die Nachlöscharbeiten zu einer langwierigen und anspruchsvollen Aufgabe, die sich über Tage hinziehen kann.
Umfang des Feuers
Die geschätzte verbrannte Fläche beläuft sich auf etwa 3.000 Hektar. In der vergangenen Nacht breitete sich das Feuer mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Meter pro Minute aus. Mehrere Medien ziehen Vergleiche zu den Bränden von 1911, als das Hohen Venn über einen Zeitraum von zwei Monaten brannte und eine Fläche von 3.900 Hektar verlor. Experten sehen den Schaden für die Biodiversität des Hochmoors als erheblich und langfristig an. Ein weiterer Bericht über die Situation ist unter Notfallplan und betroffene Flächen zu finden.
Folgen für die Anwohner
Der Krisenstab hat die Bürger von Sourbrodt erneut aufgefordert, ihre Wohnräume nicht zu betreten. In Malmedy und der Umgebung wurden mehrere Hundert Menschen evakuiert, viele von ihnen finden private Unterkünfte. Je nach Windrichtung zieht Rauch durch die Dörfer, was die Bevölkerung dazu veranlasst, Fenster zu schließen, Wäsche hereinzuholen und sportliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kinder und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Aus Frankreich wurde aufgrund der Rauchentwicklung ein Luftverschmutzungsalarm in einem Departement gemeldet. Ein Anwohner, Christian Lutz Schoenberger, beschreibt den Anblick eines glutroten Himmels.
Wichtige Kontaktstellen und Hilfsangebote
Die Notrufnummer 112 ist für Notfälle zuständig, während der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 1733 zu erreichen ist. Für Sachschäden und Anfragen zur Wallonischen Region kann die Nummer 1771 verwendet werden. Personen, die Unterkunft, Stallplätze, Transport oder Materialien anbieten möchten, können dies über ein Hilfeportal tun. Zudem wird die Bürgerhilfe über eine spezielle Webseite koordiniert. Es wird darum gebeten, das Einsatzgebiet nicht als Schaulustige zu betreten und keine Drohnen fliegen zu lassen, da dies die Einsatzkräfte erheblich stören kann.
Waldbrand im Hohen Venn: Flächenwachstum und Evakuierungsmaßnahmen am Sonntag
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Quellen: ostbelgien.live, tagesschau
Bildquelle: Ostbelgien.live / Christian Lutz Schoenberger
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.