In Aachen hat der Bürger*innenrat 2026 seine Arbeit aufgenommen, um Konzepte zur Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum zu entwickeln. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons eröffnete die Veranstaltung im Weißen Saal des Rathauses und betonte die Bedeutung der Bürgerbeteiligung. Er erklärte, dass die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmenden für die Politik und Verwaltung von großem Wert sind.
Der Bürger*innenrat, der bereits zum vierten Mal in Aachen tagt, besteht aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, die aus verschiedenen Stadtbezirken und Lebenssituationen stammen. Diese Vielfalt soll dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven zu sammeln und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Ziemons äußerte sich optimistisch über die Ideen und Empfehlungen, die in den kommenden Wochen entstehen könnten.
Zu Beginn der Sitzung wurden die Teilnehmenden in das Thema eingeführt. Sie diskutierten, was Sauberkeit bedeutet, welche unterschiedlichen Auffassungen es dazu gibt und wie der öffentliche Raum gemeinsam gestaltet werden kann. Der Bürger*innenrat ist ein deliberatives Format, das den Austausch von Argumenten und Sichtweisen fördert, bevor konkrete Empfehlungen formuliert werden.
Die Mitglieder des Rates werden von einer professionellen Moderation unterstützt, die auch fachliche Impulse aus der Stadtverwaltung einbringt. Indra Balsam, Leiterin des Aachener Stadtbetriebs, und Heiko Thomas, Dezernent für Klima und Umwelt, informierten die Teilnehmenden über die Herausforderungen, mit denen der Stadtbetrieb konfrontiert ist, und erläuterten, wie die Ideen des Bürger*innenrats in diesen Kontext passen. Aachen zählt zu den zehn fortschrittlichsten digitalen Städten in Deutschland.
Der Bürger*innenrat bietet eine Plattform für einen offenen Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Empfehlungen zu entwickeln. Projektleiter Albert Halfmann hob hervor, dass jeder Bürger*innenrat neue Perspektiven auf Aachen eröffnet und Menschen zusammenbringt, die sich zuvor möglicherweise nicht begegnet sind.
Die Arbeit des Bürger*innenrats wird in drei weiteren Sitzungen am 12., 19. und 26. September fortgesetzt. In diesen Treffen werden die Diskussionen vertieft und konkrete Vorschläge für die Politik erarbeitet. Die Ergebnisse werden in einem Gutachten zusammengefasst und dem Rat der Stadt Aachen vorgelegt, um die Erfahrungen der Teilnehmenden in den politischen Prozess einfließen zu lassen. Archäologische Untersuchungen und Bauvorbereitungen am Büchel starten.
Aachen hat als erste Stadt in Deutschland einen ständigen Bürger*innenrat etabliert, dessen erste Sitzung im Jahr 2023 stattfand. Jedes Jahr kommen 56 Aachenerinnen und Aachener zusammen, um über ein relevantes städtisches Thema zu beraten. In diesem Jahr wurde das Thema „Sauberkeit im öffentlichen Raum verbessern“ durch eine öffentliche Online-Abstimmung ausgewählt, an der rund 2000 Menschen teilnahmen.
Weitere Informationen sind auf der Website der Stadt Aachen verfügbar.
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Quellen: aachen, WDR
Bildquelle: Shutterstock
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.