Die positive Entwicklung der Stadt Aachen im Bereich Digitalisierung wird durch die Ergebnisse des Smart City Index 2026 deutlich. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons äußerte sich erfreut über die Platzierung: „Aachen zeigt, dass Digitalisierung dann besonders erfolgreich ist, wenn sie nicht als einzelnes Projekt, sondern als Querschnittsaufgabe verstanden wird.“ Mit 85,5 von 100 Punkten belegt Aachen den 10. Platz unter 83 untersuchten Großstädten in Deutschland und verbessert sich damit um sechs Plätze im Vergleich zum Vorjahr.
Herausragende Leistungen in Energie und Umwelt
Aachen erzielt besonders hohe Punktzahlen in der Kategorie Energie und Umwelt, wo die Stadt mit 84,7 Punkten den 2. Platz bundesweit erreicht. Dies stellt eine Verbesserung um 22 Plätze im Vergleich zum Vorjahr dar. Zu den besonders positiv bewerteten Aspekten zählen die intelligente Straßenbeleuchtung, digitale Wärmeplanung sowie das Umweltmonitoring, in denen Aachen jeweils die volle Punktzahl von 100 Punkten erreicht. Auch die Ladeinfrastruktur und der Anteil emissionsarmer Busse werden überdurchschnittlich gewürdigt. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Relevanz digitaler Technologien für eine nachhaltige Stadtentwicklung, da sie die Erfassung von Energieverbräuchen und die Beobachtung von Umweltentwicklungen ermöglichen. Weitere Informationen zur Stadtentwicklung finden Sie in unserem Artikel über 125 Jahre Statistik.
Mobilität und Verwaltung im Fokus
Im Bereich Mobilität gehört Aachen ebenfalls zu den führenden Städten und belegt mit 94,0 Punkten den 7. Platz. Besonders positiv bewertet werden das digitale Parken und das smarte Verkehrsmanagement. In der Kategorie Verwaltung erreicht Aachen 89,9 Punkte und belegt den 19. Platz. Hier zeigt sich die Stadt stark in den Bereichen Payment, Online-Terminvergabe, Bevölkerungsanliegen und dem Serviceportal, wo sie in allen vier Kategorien die volle Punktzahl erzielt. Dennoch gibt es im Bereich IT und Kommunikation noch Entwicklungspotenzial, wo Aachen mit 76,2 Punkten den 49. Platz einnimmt. Die Stadt verfügt jedoch über eine exzellente 5G-Versorgung mit 99,8 Punkten und erzielt beim Geoportal 100 Punkte sowie beim Open-Data-Portal 95 Punkte. Der Breitbandausbau wird mit 88,9 Punkten ebenfalls positiv bewertet, während der Ausbau des Glasfasernetzes Hinweise auf zukünftige Digitalisierungsschwerpunkte gibt. Ein Beispiel für den Austausch über die Zukunft der Industrie in Aachen zeigt, wie wichtig diese Themen sind.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Der Sprung in die Top 10 des Smart City Index wird von den Verantwortlichen als Etappenziel betrachtet. Dr. Frank Dillmann, Leiter des Fachbereichs IT-Steuerung und digitale Verwaltung, betont: „Der zehnte Platz ist für uns ein großer Erfolg – aber kein Grund, uns zurückzulehnen. Der Smart City Index zeigt sehr konkret, wo Aachen bereits stark ist und wo wir weiterarbeiten müssen.“ Das Ziel bleibt, eine Digitalisierung zu fördern, die den Bürgern im Alltag einen konkreten Mehrwert bietet, sei es in der Verwaltung, Mobilität, beim Klimaschutz, in der Bildung oder der Teilhabe. Die frischen Testwochen für Berufspendler sind ein Beispiel für solche Initiativen.
Über den Smart City Index
Der Smart City Index wird 2026 bereits zum achten Mal erstellt. Der Digitalverband Bitkom untersucht die Digitalisierung deutscher Großstädte in fünf Bereichen: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. In diesem Jahr basieren die Ergebnisse auf 14.442 Datenpunkten, 39 Indikatoren und 174 Parametern. Im Vergleich zum Vorjahr verbessert sich Aachen um sechs Plätze und liegt nun hinter Städten wie Stuttgart, München, Hamburg, Nürnberg, Düsseldorf, Köln, Hannover, Bochum und Leipzig.
Für weitere Informationen steht der Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom zur Verfügung.
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Quellen: aachen, WDR, tagesschau
Bildquelle: Aachen.de
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.