„Wir freuen uns sehr über die zahlreichen neuen Gesichter in unseren Reihen“, erklärte Polizeipräsident Andreas Bollenbach anlässlich des Starts von 216 neuen Kommissaranwärterinnen und -anwärtern bei der Polizei Aachen. Der 1. September markiert in Nordrhein-Westfalen traditionell den Beginn neuer Laufbahnen für Polizeibeamtinnen und -beamte, und in diesem Jahr ist die Zahl der Neueinstellungen besonders hoch.
Rekordzahl an Bewerbungen
Dem diesjährigen Einstellungsjahrgang ging ein außergewöhnliches Bewerbungsverfahren voraus, bei dem sich landesweit über 10.000 junge Menschen um einen Studienplatz bei der Polizei NRW beworben haben. Die hohe Zahl an Neueinstellungen ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Unter anderem wurden auch Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt, die ursprünglich für den Jahrgang 2027 vorgesehen waren. Zudem hat die Umstellung von G8 auf G9 in Nordrhein-Westfalen dazu geführt, dass ein Jahrgang von Abiturienten fehlt, was die Situation zusätzlich beeinflusst hat.
Ausbildung und Studienverlauf
Insgesamt begrüßt das Polizeipräsidium Aachen 216 Kommissaranwärterinnen und -anwärter sowie vier Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter, von denen zwei einen Schwerpunkt im Bereich Informationstechnik setzen. Nach ihrer offiziellen Ernennung und einer Orientierungsphase werden die Anwärterinnen und Anwärter in den ersten theoretischen Studienabschnitt an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW eintreten. In den kommenden drei Jahren werden sie in einem Wechsel zwischen Theorie und Praxis auf ihre vielfältigen Aufgaben vorbereitet und erhalten frühzeitig Einblicke in den Polizeialltag in der StädteRegion Aachen sowie in den angrenzenden Kreisen.
Besonderheiten der Ausbildung
Die vier Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter starten ebenfalls ihr dreijähriges Bachelorstudium, wobei zwei von ihnen sich auf Informationstechnik spezialisieren werden. Diese Ausbildung wird ihnen ermöglichen, künftig wichtige Aufgaben im Bereich der digitalen Infrastruktur der Polizei zu übernehmen.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist, dass zum zweiten Mal ehemalige Fachoberschülerinnen und Fachoberschüler ihr Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen aufnehmen. Dieses Programm bietet jungen Menschen einen zusätzlichen Zugang zum Polizeiberuf und trägt langfristig zur Sicherstellung des Nachwuchses bei.
Feierliche Graduierung
In der vergangenen Woche fand bereits die Graduierungsfeier für die neu ernannten Kommissarinnen und Kommissare sowie Inspektorinnen und Inspektoren statt. Polizeipräsident Bollenbach gratulierte 181 Kolleginnen und Kollegen, die ihr dreijähriges Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen haben. Von diesen werden 45 ab sofort Teil der Polizei Aachen sein. Die Ausbildungsbehörde Aachen ist für die Betreuung der Studierenden verantwortlich, die sowohl im Polizeipräsidium Aachen als auch in den Kreispolizeibehörden Düren, Heinsberg und Rhein-Erft-Kreis eingesetzt werden.
Die Polizei Aachen heißt alle neuen Mitarbeitenden, Anwärterinnen und Anwärter sowie die neu ernannten Kommissarinnen und Kommissare herzlich willkommen und wünscht ihnen einen erfolgreichen Start in ihr Berufsleben oder in ihr neues Arbeitsumfeld. Zudem gibt es eine Änderung der Öffnungszeiten im Freibad aufgrund des Herbstbeginns, die für die neuen Kolleginnen und Kollegen von Interesse sein könnte.
Für weitere Informationen über aktuelle Vorfälle in der Region, wie die Ermittlungen nach Vorfall mit alkoholisiertem Pärchen in Eschweiler, stehen verschiedene Quellen zur Verfügung.
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Quellen: presseportal, Der Spiegel, Die Zeit
Bildquelle: Foto: Presseportal.de
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